TurboAss and Bugaboo

Features:

TurboAss Start

TurboAss About Box

Bugaboo Start

Bugaboo

TurboAss Settings

TurboAss Settings

TurboAss Source Info

TurboAss Source Info

TurboAss Assembly

TurboAss Assembly

(The “lines per minute” is about 8x higher than on an 8MHz Atari ST, because I did this screenshot in an emulator inside Virtual PC)

Bugaboo source view

Bugaboo source view

If somebody is still interested, here are the old files…

Manual for the TurboAss and Bugaboo

This is the short version of the original german manual for the TurboAss and Bugaboo

                          TurboAss
                        ©1989 ∑-Soft
                von Markus Fritze & Sören Hellwig

                        Version 1.7


1 Allgemeines

1.1 Einleitung

Nach  langem  hin  und  her  haben  wir  uns  entschlossen  unser
Assembler-Paket  als  Shareware  auf  den  Markt  zu  werfen. Der
Assembler  wurde  vormals  durch OMIKRON.Software unter dem Namen
OMIKRON.Assembler  verkauft.  Die  Shareware-Version  ist  jedoch
eine  erweiterte  Version  des  OMIKRON.Assemblers.  Sie  enthält
weniger   Fehler,   weitere  Features  und  ist  noch  ein  wenig
schneller.  Zum  Paket  gehört (natürlich) auch ein Debugger, der
Bugaboo  (vormals OMIKRON.Debugger). Somit kann nun jeder User in
den  Genuß  eines  schnellen  und leistungsfähigen Assemblers und
Debuggers  kommen;  zumal  es  zwar viele Programmiersprachen als
Shareware   bzw.   PD   gibt,  aber  noch  keinen  (vernünftigen)
Assembler.

DIE  FIRMA OMIKRON.SOFTWARE HAT NICHTS MIT DIESEM ASSEMBLER-PAKET
ZU TUN.  ∑-SOFT  IST ALLEINIGER INHABER ALLER RECHTE AM ASSEMBLER
UND DEBUGGER!

Dieser  Text  ist  nicht  als eine Anleitung gedacht, sondern nur
als  Kurzeinführung  in  den Assembler. Die vollständig Anleitung
auf  ca.  240  Seiten gibt es bei den Autoren.  Zur Not kann auch
das  ST-Magazin  11/89  und  12/89 herangezogen werden.  Dort hat
die Referenzkarte den Assembler und Debugger zum Thema.

Nachtrag:

Es  fehlen ziemlich viele Features in diesem README, im Vergleich
zur Anleitung, es wird mir einfach zu viel... (Markus)


1.2 Features des Turbo-Ass

- Einfache und durchdachte (!) Bedienung.

- Der  Assembler  übersetzt  durchschnittlich 1 300 000 Zeilen
    pro Minute.

- Syntax-Check   bereits  bei  der  Eingabe.  Teilweise  sogar
    Semantik-Check!   Es  werden  sowohl  Tippfehler,  wie  auch
    doppelt   vergebene  Symbolnamen  bereits  bei  der  Eingabe
    gemeldet.

- Viele  besonders  leistungsfähige  Funktionen  des  Editors,
    z.B.  Suche  von Symbolen, Ersetzen von Symbolen, Einklappen
    von Programmteilen (wie in GFA-Basic 3.0), u.v.a.m.

- Fantastische  Kombination  von  Debugger  und Assembler. Bei
    einem   Absturz   eines   Programms  im  Debugger  kann  der
    Assembler    automatisch    die   Absturzadresse   in   eine
    Zeilennummer umrechnen!!!

- Eigene   Tastatur-   und  Bildschirmtreiber  =>  selbst  bei
    härtesten   Programmabstürzen  funktionieren  Assembler  und
    Debugger noch.

- KEINE Makros!!!

- u.v.a.m.


1.3 Was ist Shareware?

- Jeder   kann/darf/muß/soll  den  Turbo-Ass  kopieren!  Dabei
    müssen aber stets ALLE (!) Dateien mitkopiert werden.

- Wem  den  Assembler  gefällt,  sollte  uns  fairerweise 50DM
    überweisen.  Das hat für alle Parteien Vorteile:

    Für uns:
    - Wir  arbeiten  nicht  ganz umsonst (im Turbo-Ass stecken 3
    "Mannjahre" Arbeit)

    Für den User:
    - Er bekommt eine 240 Seiten starke Anleitung

    - Er   bekommt   die   neuste   Version   mit   persönlicher
    Seriennummer

    - Er bekommt das erste Update kostenlos

    - Er erhält bei gefundenen Fehlern eine fehlerfreie Version

    - Er kann sich bei Problemen an uns wenden

    - Er  bekommt  für  jeden  User,  der bei Registierung seine
    Seriennummer  angibt, 10DM (allerdings maximal 10 mal, wir
    wollen  keine PD-Vertriebe finanzieren). Das Geld ist also
    eine  "Entschädigung" für das Vorführen des Assemblers und
    das Kopieren.

    - Nochmal:  Läßt  sich  jemand  registrieren, so gibt er die
    Seriennummer  des vorher benutzen Assemblers an. Der User,
    dem  diese  Seriennummer  gehört,  bekommt  vom  uns 10DM.
    Alles klar?

Wer diese Angebot annehmen will, wende sich bitte an:
                Markus Fritze
                xxxxxxxxxxxx xx
                2000 Norderstedt 1
                Tel: 040/xxxxxxx
                (ab 18Uhr, auch am Wochenende (NIE VOR 12UHR!!!))
                BLZ: 20069111, Norderstedter Bank
                    Kontonummer: xxxxxxx

Ich  bitte  allerdings  teilweise  um etwas Geduld; ich hoffe die
meiste   Post  am  selben  Tag  zu  erledigen,  wenn  aber  keine
Anleitungen  mehr  da sind oder wenn wir gerade einige Neuerungen
implementieren,  kann  es  schon  mal etwas dauern (Wenn nach 2-3
Wochen  allerdings  nix passiert kann eine Anfrage klären, ob die
Post auch angekommen ist).



1.4 Hardwarevorraussetzungen

Atari  ST  mit  512k,  wobei allerdings erst ab 1Mb Assembler und
Debugger   gemeinsam   im   RAM   gehalten   werden  können,  was
seinerseits  wieder ein sehr wirksames Debugging erst ermöglicht.
Die  hohe  Auflösung  bietet  sich wohl eher an, als die mittlere
Auflösung  (Ist  einfach  augenfreundlicher);  aber der Turbo-Ass
läuft sowohl in Farbe, wie auch in S/W.


1.5 Installation

TURBOASS.PRG,   TURBOASS.CFG,   TURBOASS.DAT,   BUGABOO.PRG   und
CALL.PRG  auf  eine  Disk,  bzw.  in  einen  Ordner kopieren. Das
war's.


1.6 Zu den Autoren

Sören  Hellwig  und  ich (Markus Fritze) sind zur Zeit 21 bzw. 22
Jahre  alt  und  studieren  technische Informatik an der FH-Wedel
bei  Hamburg.  Deswegen bitte wir auch teilweise um etwas Geduld,
wenn  Anfragen nach Updates, etc. kommen; das Studium geht leider
vor.    Zudem   beantworte   ich   jeden   Brief,  der  Rückporto
beinhaltet.  Post  ohne  Rückporto  wird  nur  in  Ausnahmefällen
beantwortet (Zur Registrierung ist KEIN Rückporto nötig!)


1.7 Haftung/Rechte

Alle  Rechte  am  Turbo-Ass liegen bei ∑-soft. Wobei jeder seinen
Assembler  beliebig  kopieren  darf. Auch das Upload in Mailboxen
ist  erlaubt.  Der  Turbo-Ass und das Handbuch wurden mit größter
Sorgfalt   erstellt.   Leider   sind  Fehler  nie  auzuschließen,
deswegen  möchten  wir  sie  darauf hinweisen, daß wir weder eine
Garantie  für  die  Fehlerfreiheit  geben,  noch  die Haftung für
irgendwelche  Folgen,  gleich ob durch Fehler im Handbuch, in der
Software  oder  in der Hardware verursacht, übernehmen können. Es
wird  wohl  jeder verstehen, daß wir keine besondere Begeisterung
verspüren,  wenn  jemand  behauptet,  der Assembler habe im seine
Platte  mit  Sourcetexten  im  Werte  von mehreren Millionen Mark
zerstört,  uns  auf Schadenersatz verklagen will. Also: Benutzung
auf   eigene  Gefahr!  (Dieser  Abschnitt  gilt  wohl  bei  allen
Softwarefirmen.


2 Der Assembler


2.1 Benutzeroberfläche

Die  Benutzeroberfläche ist nicht von GEM o.ä. abhängig, d.h. neu
programmiert,  das  hat  den  Vorteil, daß der Assembler sicherer
gegen  Abstürze  und  auch  schneller  ist.  Zudem konnten einige
nette   Features   implementiert   werden.  Trotzdem  sollte  die
Umstellung  von  GEM  wohl  nicht ins Gewicht fallen. Die kleinen
Buchstaben  in  den  Buttons  bewirken mit ALT zusammen gedrückt,
das Anklicken des Buttons wie mit der Maus.


2.2 Die Maus im Assembler

Man  kann  mit  der  Maus eine ganze Menge Dinge machen, hier sei
jedoch nur die Benutzung im Assembler erklärt:

Im Sourcetext:
Linke Maustaste:
Einfachklick: Cursor setzen
langer Klick: Block markieren (mit Scrollen)
Doppelklick : Sprung zur Definition des angeklickten Symbols

Rechte Maustaste:
Einfachklick: Sourcetext scrollen (nur am Rand klicken!)
Doppelklick : Formel in den Rechner übernehmen

In der Statuszeile:
einfach alles mal mit links bzw. rechts anklicken...


2.3 Der Editor

Jede  eingegebene  Zeile  wird  automatisch  auf ihren Syntax und
teilweise  auch  auf  die  Semantik  überprüft.  Wenn  die  Zeile
fehlerfrei  ist, wird sie sofort formatiert ausgegeben. Bei einem
Eingabefehler   wird   in   der   Statuszeile  die  Fehlermeldung
angezeigt.


2.4 Besonderheiten

Als   Adressierungsart   wird   auch   "absolut   short"   direkt
unterstützt.   Dazu   ist  hinter  der  Adresse  ".w"  anzugeben.
Line-A-Routinen  können  mit  "LINEA  #Nummer" eingegeben werden.
Der   Assembler  wandelt  nicht-Motorola  Eingaben  wenn  möglich
automatisch in das Motorola-Format um.


2.5 Optimierungen

Der  Assembler  kann  einige  Optimierungen selbstständig finden.
Dazu gehören:
Absolut lang    -> relativ
relativ         -> relativ short
Absolut lang    -> PC-relativ
MOVE.L #xx,A0   -> LEA xx,A0 (wenn dannach PC-relativ was bringt)
MOVE.L #xx,-(SP)-> PEA xx,A0 (wenn dannach PC-relativ was bringt)
Ferner  werden  einige  für  C-Compiler typische Sprünge gefunden
(z.B.   2   aufeinanderfolgende   BRA,   wobei   das   2.BRA  nie
angesprungen  werden  kann)  Wenn  der Assembler optimieren kann,
erscheint  nach  dem  Assemblieren ein Button "ANPASSEN", welcher
die  Optimierungen  im  Sourcetext  vornimmt.   Dabei  kann  auch
zurück-"optimiert" werden, wenn dies nötig sein sollte.


2.6 Formeln

Alles was so Standard ist:
    + - * / ! (log.NOT) ~ (NOT bzw. EOR)
    << (SHL) >> (SHR) | (OR) & (AND)
    sowie Vergleiche

Als Zahlenbasis sind möglich:
    Dezimal     : . oder nix
    Hexadezimal : $
    Binär       : %
    ASCII       : " oder '

Als   interne   Variablen   sind  ^^DATE  (GEMDOS-Datum),  ^^TIME
(GEMDOS-Zeit)  *  (akt.PC),  ^^RSCOUNT  (akt.Wert des RS-Zählers)
und ^^SYMTAB (<>0, wenn Symboltabelle erzeugt wird)

Symbole   sind   max.23   Zeichen   lang.   Alle   Zeichen   sind
signifikant.   Erlaubt sind auch Umlaute und alle anderen Zeichen
> 126.


2.7 Tastaturkommandos

Cursortasten,  Backspace,  etc.  wie gewohnt CTRL-Y, CTRL-B, etc.
wie in TEMPUS
CTRL-D verdoppelt die Cursorzeile.
CTRL-M/ALT-M ermöglicht das Verschieben der Zeile.
CTRL-W ändert die Zahlenbasis der Zahl unter dem Cursor
CTRL-U  markiert  alle  Zeichen  mit  Warnungen,  in  welchen ein
Symbol  definiert  ist, welches nirgends benutzt wird. Damit kann
man prima unbenutzt Unterprogramme finden!
ALT-Zehnerblock wie bei MS-DOS
ESC+Buchstabe Abkürzung für einen Befehl
CTRL-ESC   Tastaturmakro   beginnen.   Dann  zu  belegende  Taste
drücken.   Alle   folgenden   Tasten  (nicht  die  Maus!)  werden
aufgezeichnet.  Mit  ALT-ESC  wird  die Definition abgeschlossen.
Die  belegte  Taste  kann  mit  CTRL-ESC,  Taste,  ALT-ESC wieder
freigegeben werden.


2.8 Ein paar Worte zu den

Mit  "Laden..."  kann  auch  ein ASCII-Text eingeladen werden. Er
wird  dabei  automatisch  ins  interne Format gewandelt.  "Symbol
suchen..."  und  "Symbol  ersetzen..."  ermöglichen  das schnelle
Finden  bzw.  schnelle  Ersetzen  von Symbolen. Dabei können z.B.
alle  Symbole gefunden werden, die mit "M" anfangen (Maske:"M*"),
ohne  daß jeder MOVE-Befehl gefunden wird (wie bei ASCII-Editoren
üblich).   "Sprung  zu  Zeile.."  ermöglich  auch das Springen zu
Symboldefinitionen   (Eingabe:z.B."M*").    Die   Dialogboxen  im
"Einstellungen"  Menü sind zum Teil selbsterklärend, der Rest ist
entweder  unwichtig  oder zu kompliziert, als daß er hier erklärt
werden könnte.


2.9 Der Assembler

Wird  mit F1 aufgerufen. Treten bei der Assemblierung Fehler auf,
werden  alle fehlerhaften Zeilen markiert. Nach der Assemblierung
kann  man  dann mit CTRL-J bzw. Shift-CTRL-J von Fehler zu Fehler
springen.    Der    Assembler    speichert    die   Fehler,   die
Cursorposition, die Marker etc.  übrigens mit dem Sourcetext ab!

In  der  Dialogbox nach (!) der Assemblierung, können noch einige
Extras eingestellt werden:

- Soll  eine  Symboltabelle  an  das  Programm  gehängt werden
    (bzw. an den Debugger übergeben werden)?

- Ferner  kann das erzeugte Programm in verschiedenen Formaten
    abgespeichern. Möglich sind:

DEBUGGER  :  Sprung in den Debugger mit Programmübergabe (KEIN
SPEICHERN)
STANDARD : Programm abspeichern (halt ganz normal...)
DATAS    : Data-Zeilen erzeugen (für OMIKRON.Basic)
ABSOLUT   :  Programm  für  eine  best.  Adresse  (z.B. EPROM)
erzeugen
BASIC     :  spezielles  Format für Basic, welches sich selbst
reloziert
OMINLINE : INLINE-Zeile für OMIKRON-Basic erzeugen
PARALLEL : spez.öbertragungsformat zum Amiga
SMALLDRI : DRI-Format erzeugen (allerdings OHNE Importe)
GFAINLINE : GFA-Inline-Format erzeugen.
FSTANDARD   :   Fast-Load-Bit  im  Header  setzen  (ST-Magazin
11/89), sonst wie

        STANDARD



2.10 Pseudo-Opcodes des Assemblers

DC,  DS,  BLK,  DCB,  EVEN,  ALIGN, TEXT, DATA, BSS, END, =, EQU,
GLOBAL, CNOP, ORG, ILLEGAL und REG
wie üblich.

DXSET Länge[,Füllwert] Tabelle definieren
DX 'String' Tabelleneintrag auf Länge mit Füllwert aufgefüllt
RS, RSRESET, RSSET, RSEVEN, RSBSS Relatives Segment
OPT D+ normale Symboltabelle an
OPT X+ erweiterte Symboltabelle an
OPT W+ Warnungen an
OPT P+ PC-relatives Programm muß erzeugt werden
OPT O+ Optimierungen an
Mit '-' kann etwas ausgeschaltet werden
OUTPUT 'Filename' Default-Filename
PATH 'Pfad' Pfad für IBYTES setzen
IBYTES  'DEGAS.PI3',32000,34  Lädt ein Daten-File der Länge 32000
ab Byte 34 der Datei ein (Hier: ein Degas-Bild)
BASE is' viel zu kompliziert...
REPT  Anzahl,  ENDR  wiederholt  Anzahl  mal  den  Sourcetextteil
zwischen
REPT und ENDR
IF, ELSE, ENDC bedingte Assemblierung
FAIL Assemblierung abbrechen


3 Der Debugger


3.1 Vorwort

Es  ist  eigentlich  unmöglich  den Debugger KURZ zu beschreiben,
deswegen  hier  nur  die  wichtigsten  Befehle (mit HELP kann man
alle mal sehen bzw.  in der Anleitung)


3.2 Allgemeines

Der  Debugger  benutzt selber keine I/O-Routinen des TOS, d.h. er
ist  ziemlich  unanfällig  gegen  Abstürze.  Bei Lade-Operationen
u.ä.    wird    aber    dann    natürlich   doch   auf's   GEMDOS
zurückgegriffen.

Er  verwaltet  eine  eigene  Bildschirmseite,  sodaß Programm und
Debugger sich nicht auf einer gemeinsamen Seite tummeln.

Das Debugging kann sowohl mit Tastatur und Maus erfolgen.

Der  Debugger  kann  resident im RAM gehalten werden, indem er in
den  AUTO-Ordner  kopiert  wird  oder  mit  dem  Befehl  RESIDENT
gehalten  wird.   Der  Debugger kann dann mit CALL.PRG aufgerufen
werden.  Auch  der  Assembler kann auf den Debugger zugreifen (Er
kann ihn aber auch nachladen).


3.3 Die Bedienung

Die  2  oberen  Zeilen  entsprechen  den Funktionstasten (mit und
ohne  Shift).  Die  3 Folgezeilen stellen die Registerinhalte und
Flags  dar.   Alle  Teilen in diesen 5 Zeilen können mit der Maus
ausgelöst werden.

Die  restlichen  (max.20  Zeilen)  sind  frei  veränderbar.  Hier
erfolgen die Eingaben, die Ausgaben. Hier tobt das Leben...

Die  Tastaturbelegung  (Cursortasten,  CTRL-M,  CTRL-1, etc.) ist
ähnlich der des Assemblers.

Eingaben   erfolgen   stets   ab  Zeilenanfang  bzw.  hinter  der
Hexzahl.  Leerzeichen werden ignoriert bzw. dienen als Trenner.

Wenn   der  Assembler  den  Debugger  aufgerufen  hat,  kann  man
CTRL-HELP  zurückspringen.  Dabei  wird  der aktuelle PC-Stand in
eine  Zeilennummer  UMGERECHNET.  D.h.  wenn  ein  Programm  beim
Debuggen  abgestürzt  ist  und der PC im Programm steht, kann man
CTRL-HELP zur entsprechenden Stelle im Sourcetext springen.

Mit  SHIFT-SHIFT  kann  ein laufendes Programm angehalten werden.
Der  Ring-Indikator  funktioniert  allerdings  auch. Der Debugger
ist zudem RESETFEST. Als Notbremse ab und zu sinnvoll.


F1  - Führt den nächsten Befehl aus

SF1 -  Bricht  beim  nächsten  Sprungbefehl  ab. Simuliert den
    Tracemode des 68020 Prozessors.

F2  -  Setzt  hinter  den nächsten Befehl einen Breakpoint und
    startet   das   Programm.   Damit   kann  z.B.  schnell  ein
    Unterprogramm   ausgeführt  werden  oder  ein  DBRA  beendet
    werden.

SF2 - nicht weiter wichtig

F3  -  Startet  das  Programm und bricht beim nächsten RTS ab.
    ACHTUNG!  Wenn mit MOVEM Werte auf dem Stack gerettet werden
    => Bomb!

SF3 - wie F3 nur bis zum nächsten RTE

F4  -  Führt  den  nächsten TRAP NICHT aus, sondern springt in
    ihn hinein.

SF4 - Programm ohne Endebedingung starten

F5  - nächsten Befehl ignorieren, d.h. überspringen

SF5 - Insert/Overwrite toggeln

F6  - Sourcecode anzeigen (nur wenn vom Assembler übergeben)

SF6 - die umgerechneten Marker des Assemblers anzeigen.

F7  - Memorydump ab dem PC

SF7 - Breakpoints anzeigen

F8  - Disassemble mit Dump ab PC

SF8 - Info über die Speicherbelegung

F9  - List ab PC (mit Symbolen, wenn vorhanden)

SF9 - Screen löschen, Warmstart

F10 - Umschalten der Bildschirmseite (Toggeln)

SF10- Quit mit Sicherheitsabfrage


3.4 Die Befehle

Alle  Befehle  können  auf ein Minimum abgekürzt werden. An ALLEN
Stellen  sind  als  Parameter  beliebige  Ausdrücke erlaubt (d.h.
Formeln etc.)

?Term   Rechnet den Term aus
Term  darf  (bis  auf Vergleiche) alle Operationen des Assemblers
enthalten.  Zudem  ist  mit  {400}.l  eine indirekte Adressierung
möglich.   ".l"  gibt  dabei  die Zugriffsbreite an.  Alle Zahlen
werden  als  HEXZAHLEN  angesehen.  Dezimalzahlen  sind  mit  "."
einzuleiten.  Bei  einer Symboltabelle kann man mit ".Symbolname"
auf dieses zugreifen.

Definierte Variablen (ein Teil davon)
^D0-^D7 Die Register D0-D7
^A0-^A7 Die Register A0-A7
PC, USP, SSP, SR, CCR, SP Die gleichnamigen Register
^M0-^M9 Die umgerechneten Marker des Assemblers


Alle obigen Variablen sind mit
LET Variable=Term änderbar.
LET läßt sich mit "~" abkürzen.

Noch ein paar Read-Only-Variablen:
TEXT,  DATA,  BSS,  START,  END,  BASEPAGE,  BP,  ACTPD, MEMBASE,
SAVEAREA

Es gibt noch etwa 20-30 weitere nicht so wichtige Variablen.

BREAKPOINT [Nummer=Adresse[,[*|=Wert|Anzahl|?Bedingung]|K]]
Breakpoints anzeigen, löschen, ändern, setzen


B5=PC+.100 Breakpoint  5  (0-15  ist  mgl)  auf Adresse PC+100
    setzen

B K        Alle Breakpoints löschen

B          Alle Breakpoints anzeigen

BK3        Breakpoint 3 löschen


B0=Adr,Anzahl   :  Breakpoint  bricht  beim  Anzahl. Erreichen
    ab.

B0=Adr,*        :  Breakpoint  bleibt  auch nach dem Erreichen
    erhalten.     Normale    Breakpoints    werden   automatisch
    gelöscht.

B0=Adr,=Wert    :  Zähler  auf die Adresse Adr setzen. In ^BC0
    wird hochgezählt wie oft die Adresse erreicht wurde.

B0=Adr,?Term    :  Bedingter  BKPT, Abbruch, wenn Term<>0 z.B.
    B0=Adr,?^D0=4711 => Abbrucht, wenn PC=Adr UND D0=

GO [Adr]
Programm an Adresse Adr, bzw. PC starten

TRACE
Wie F1

SHOWMEMORY Term
16 Bytes ab Term stets anzeigen

UNTRACE [Adr]
solange Tracen, bis Bedingung erfüllt

IF Term
Bedingung für UNTRACE

OBSERVE Trapno,Funkno
Abbruch,  wenn  Trapno(Funktion)  ausgeführt  wird.  z.B. OBSERVE
14,8 => Abbruch bei XBIOS(8) = Floprd()

CLS
2.Bildschirmseite löschen

MOUSEON / MOUSEOFF
VDI-Maus an/aus

|Befehl
Befehl ausführen (zum Testen echt prima)

LEXECUTE "Filename"[,"Commandline"]
Programm ausführbar laden (=> Pexec()) Dann mit GO zu starten.

LOAD "Filename"[,Adresse]
File nicht ausführbar laden

SAVE ["Filename"[,Adresse[,Endadresse]]]
File abspeichern

DIR Pfadmaske
Directory anzeigen

Pbefehl
P vor einem Befehl leitet diesen zum Drucker um

FOPEN Filename, Fbefehl, FCLOSE
Ausgabe eines Befehls in eine Datei

ERASE, KILL Filename
Datei löschen (mit Jokern!)

FREE
Freier Hauptspeicher

FREE Drive
Freier Platz auf einem Laufwerk

MKDIRECTORY Name
Ordner erstellen

RMDIRECTORY Name
Ordner löschen (wenn leer)

NAME oldname,newname
File umnennen

FATTRIBUT Filename,attribut
File-Attribut ändern/setzen

FORMAT DS/SS,Laufwerk
Disk formatieren

TYPE Filename
ASCII-Datei anzeigen (SPACE hält Ausgabe an)

READSEKTOR Track,Sektor,Seite,Adresse,Laufwerk (0 oder 1)
Sektor mit XBIOS(8) einlesen

WRITESEKTOR s.o.
Sektor mit XBIOS(9) schreiben

Alle  in  diesem  Abschnitt  angegebenden  Befehle  erlauben  den
gleichen  Syntaxbei den Parametern, der deswegen an dieser Stelle
erklärt   wird,   und  im  folgenden  nur  noch  mit  [Parameter]
bezeichnet wird. Es gilt also:

[Parameter] = [Von][[,]#[Zeilen]|,Bis|[,][Bytes[]]]

Es  sind  also  alle  Parameter  wahlfrei, d.h. man braucht keine
Parameterangeben.  Der  Debugger  nimmt  dann vorgegebene interne
Werte.

Wenn  der  Ausdruck  "Von"  fehlt,  wird ab der aktuellen Adresse
z.B.  disassembliert.  Die  aktuelle  Adresse  ist  die  Zahl  am
Zeilenanfang,   bzw.  wenn  diese  fehlt,  die  zuletzt  benutzte
Adresse.

Als   Endadresse  gilt  der  Ausdruck  "Bis",  der  jedoch  nicht
angegeben  werden  muß.  Wird  statt "Bis" ein "#" angegeben wird
genau  eine  Zeile  ausgegeben.  Ein dem "#" folgender Term, gilt
als  Zeilenanzahl. Es können somit z.B. genau 8 Zeilen ausgegeben
werden.  Es werden jedoch maximal 99 Zeilen ausgegeben. Fehlt die
Endangabe  gänzlich, werden (normalerweise) 16 Zeilen ausgegeben.
Die  Anzahl  läßt  sich jedoch einstellen, indem man die Variable
"Lines"  entsprechend  ändert.  Die  letzte  Möglichkeit  ist die
Angabe  der Byteanzahl in eckigen Klammern. Sie kann genauso, wie
die  Zeilenanzahl  angegeben  werden.  Die "]" ist optional, d.h.
man kann sie auch weglassen.

Beispiel:
"d text #5"
Disassembliert 5 Zeilen ab Anfang des geladenen Programms.

Beispiel:
"m data[30]"
Ein Memorydump des DATA-Segments (48 Bytes lang).

DISASSEMBLE [Parameter]
Disassemble mit Dump, der Dump kann geändert werden!

LIST [Paramter]
Disassemble  ohne  Dump  mit  Symbolen,  Opcodes  können geändert
werden (RETURN nicht vergessen)

SYMBOLTABLE [Parameter]
evtl. vorhandene Symboltabelle anzeigen

MEMORY[.B|.W|.L][Parameter]
Memorydump mit Ausgabebreite (Änderbar)

ASCII [Parameter]
ASCII-Dump (Änderbar)

FIND [Von,Bis],Terme{,Term}
geladenes   Programm   oder   Speicherbereich   nach  den  Termen
durchsuchen

HUNT  s.o.
wie Find, jedoch nur auf geraden Adressen

ASCFIND [Von,Bis],String
ASCII-Suche  im  Disassemblerlisting  (mit Jokern). Langsam, aber
ab und zu praktisch

CONTINUE
Hunt, Find oder ASCFIND fortsetzen, wenn mit ESC abgebrochen

INFO
mal ausprobieren

SYSINFO
auch mal ausprobieren

MOVE, COPY Von,Bis,Nach
Speicherblock kopieren

FILL Von,Bis,Term{,Term}
Speicherblock füllen

CLR [Von,Bis]
Speicherblock löschen (oder alles)

COMPARE Von,Bis,Adr
Bereich Von,Bis mit Bereich ab Adr vergleichen

EXIT, QUIT, SYSTEM
Debugger verlassen

RESIDENT
Debugger resident halten

SET, LET, ~
siehe oben

RESET ALL
Debugger-Kaltstart

HELP
Gibt  alle  Befehle  unsortiert aus (wie man sieht, ein paar mehr
als hier beschrieben)
</file>

====== The Readme of the last release version =======

<file>
                Sigma-Soft's TurboAss V1.7.14                 13.02.93

Version 1.7.14:
Bugaboo:
- Media-Change  im  Debugger  funktioniert nun auch mit Platten, deren
Sektorgröße  >512  Bytes ist. Beispiel für den Fehler: DIR ergab bei
größeren Partitions Grafikmüll auf dem Bildschirm.
- Der  Bugaboo  KÖNNTE  evtl.  mit  KAOS funktionieren. Der Alert beim
Start entfällt somit. Ich habe jedoch KEIN KAOS!
- Probleme   bei   der   Bildschirmumschaltung  bei  einigen  Shiftern
hoffentlich behoben.

Version 1.7.13:
Bugaboo:
- Der  Bugaboo  setzte  die  Adresse  $484 (Tastaturklick, Bell, etc.)
stets  auf $FF. Dies war natürlich ein Fehler. Dadurch konnten evtl.
später gestartete Programme abstürzen.

Version 1.7.12:
Bugaboo:
- Da  es  beim Umschalten der Bildschirmseiten beim STE offensichtlich
Probleme  gab,  habe  ich noch was daran getan. Wenn SWITCH = 1 ist,
wird  nicht  nur  in der Austastlücke umgeschaltet, es wird auch vor
dem  Auslesen  der  Register  des  Shifters  auf einen VBL gewartet,
damit die Register alle die geschriebenen Werte enthalten.

Version 1.7.11:
Bugaboo:
- Der  Prozessor wird wieder richtig erkannt (hoffentlich :-). Vormals
wurde im TT ein 68020 vermutet. Nich tragisch, aber verblüffend...

Version 1.7.10:
Bugaboo:
- Bugfixes  für  den  68030:  UNTRACE  sollte nun besser funktionieren
(vorher:  Format Error), Privileg Verletzung wird anders abgefangen,
falls  die  Privileg Verletzung von einem MOVE SR,<ea> hervorgerufen
wurde,  so wird nun ein MOVE CCR,<ea> ausgeführt. Normalerweise wird
dies durch das TOS vom TT schon so gemacht, da aber der Bugaboo alle
Exceptions  abfängt,  mußte diese Anpassung mit in den Bugaboo über-
nommen werden.

Version 1.7.9:
Bugaboo:
- Neue  Variable:  SWITCH.  öblicherweise ist diese Variable = 0. Dann
ändert  sich  nichts.  Wenn man sie auf 1 setzt (die Variable ist in
den  Einstellungen  speicherbar),  dann wird die Bildschirmseitenum-
schaltung  im  VBL  vorgenommen.  Nachteil: es flackert beim Tracen.
Vorteil:  es sollte bei einigen STEs nicht mehr zu einem Bildversatz
kommen.  Also:  diese Variable nur auf 1 setzen, wenn der Bildschirm
springt!

Version 1.7.8:
Bugaboo:
- Funktioniert nun auch wieder aus dem AUTO-Ordner heraus.
Sonstige Programme:
- Neuste Version vom LHarc V1.1321, sowie dem PFXPAK, u.s.w

Version 1.7.7:
Bugaboo:
- SysInfo erkennt den Mega STE.
TurboAss
- Sourcen können nun auch von BGM-Partitionen geladen werden, ohne daß
der Font zerstört wird.

Version 1.7.6:
TurboAss:
- Es  wird  eine  Meldung ausgegeben, wenn KAOS installiert ist, da es
Probleme geben kann.
- .DCB, .DCB.B, .DCB.W und .DCB.L werden vom Assembler nun erkannt und
in DCB, etc. konvertiert.
Bugaboo:
- Es  wird  eine  Meldung ausgegeben, wenn KAOS installiert ist, da es
Probleme gibt!
- SYSINFO wurde erweitert. Es wird nun die SFP004 (68881 für 68000er),
sowie ein 68881/2 erkannt. Spectre-GCR-Erkennung an den TT angepaßt.
- Der 68040 wird erkannt.
- Da die Variablen REZ und COLORS entfallen sind, gibt es endlich eine
Art  Ersatz:  Die  Variable USERSCR zeigt auf die Struktur des aktu-
ellen  Bildschirms,  INITSCR  zeigt  auf die Stuktur des Bildschirms
beim  Aufruf  des  Debuggers.  Ich  glaube, daß man nun wieder genug
Unsinn mit den Bildschirmseiten treiben kann...

Hier nun noch die Struktur:
                RSRESET
scr_colors:     RS.W 16         ;die 16 Farben
scr_adr:        RS.L 1          ;die Videoadresse
scr_offset:     RS.B 1          ;Offset to next line (STE)
scr_hscroll:    RS.B 1          ;Horizontal Bit-wise Scroll (STE)
scr_rez:        RS.B 1          ;die Video-Auflösung
scr_sync:       RS.B 1          ;das Sync-Bit des Shifters
scr_moni:       RS.B 1          ;der Monitor ($00:s/w $40:Farbe)
scr_overscan:   RS.B 1          ;OverScan ($00:Ja $FF:Nein)

Version 1.7.5:
TurboAss:
- Nach  dem Speichern wird wieder die Cursorposition vor dem Speichern
angesprungen.
- Um  PARTs  einzuklappen  kann  man  nun  auch  auf  den ENDPART Help
drücken.  Auch  kann  ein PART eingeklappt werden, der in der ersten
Sourcetextzeile anfängt.
- Der TurboAss hat nach Shift-F6 gefragt: "Sourcetext löschen?". Dabei
hat  er  allerdings  "JA"  und "NEIN" vertauscht! Sagte man NEIN, so
wurde  der  Source gelöscht. Ein sehr peinlicher Fehler. Wann der in
den Code hineingekommen ist, ist mir ein Rätsel...
- Die  Macintosh-Trap  Macros  sind erstmal wieder gestrichen. Wer sie
will,  kann  sie erhalten. Aber sie haben 11KB Speicher gekostet und
für die allermeisten User nix gebracht.
- a EQU 8:lsl.l  #a,D1 => Es wurde falscher (zufälliger) Code erzeugt.
Sollte  jetzt  richtigen  Code  erzeugen.  ADDQ,  SUBQ,  sowie  alle
Verschiebebefehle (ASL,LSL,ROL,ROXL, etc.) waren davon betroffen.
Bugaboo:
- Die Variable TRACE wurde wieder eingeführt. Näheres siehe Anleitung.
Die Variable ist irgendwann einmal "verloren" gegangen.
- SYSINFO  erkennt  nun  auch,  wenn eine IMP-MMU im Rechner vorhanden
ist. SYSINFO teilweise korrigiert (Taktanzeige, TT-Info, etc).
- Der Bugaboo läuft noch NICHT auf dem Großbildschirm vom TT!
Sonstige Programme:
- Zusätzlich  zu  MODULE.SRC  gibt  es  nun auch RBMODULE.SRC von Ralf
Biedermann.  Man  kann  damit  neben SMALLDRI (siehe Anleitung) auch
SMALLGST erzeugen, um z.B. Assembler-Module in Fortan eionzubinden.
- TURBOASS.DAT bzw. MODULE.SRC: Bei Modula-Modulen werden nicht mehr
doppelt soviele Words erzeugt, wie das Programm lang ist. Wer kein
TDI-Modula hat ( CODE( Hexcodes ) ), der sollte MODULE.SRC neu
assemblieren, wobei vorher das Flag TDI_MODULA = 0 zu setzen ist.
Dann wird INLINE( Hexcodes ) erzeugt.

Version 1.7.4:
TurboAss:
- Angepaßt an den Bugaboo V1.7.4. Um den Debugger nachladen zu können,
muß  man  unter  "Informationen" und "Reorganisieren" nun mindestens
250000  Bytes eintragen. Davon bleiben dann (wie gehabt) 40000 Bytes
übrig.   Diese  Vergrößerung  war  nötig,  weil  das  Nachladen  von
BUGABOO.SYM einen Absturz bei zu wenig Speicher bewirken konnte.
- Funktioniert  nun auch im TT-FastRam. Malloc() darf sich auch Blöcke
aus  dem  FastRam  holen. Der Assembler wird somit nochmal ein Stück
schneller.  Bei  Problemen (ich habe keinen TT, s.u.) evtl. die Bits
dafür  löschen.  Wenn der Fehler dann nicht mehr auftritt => Fehler-
meldung an mich!
- XBRA-ID "TASS" für alle benutzten Vektoren.
Bugaboo:
- Angepaßt an den TT.
Da  ich  selbst  keinen  TT  habe, kann ich Fehler bzgl. des TT auch
nicht  ohne weiteres erkennen bzw. nachvollziehen. Falls es Probleme
gibt,  bitte  ich  um  eine genaue Fehlerbeschreibung (möglichst mit
Beispiel).
- Neues Exception-Handling.
. Exception-Texte nun englisch
. Anpassung an den TT
. Es werden nun alle unbenutzten Vektoren von 2 bis 63 abgefangen.
. kleinere Unschönheiten korrigiert
- SYSINFO an den TT angepaßt
- Symbole  werden  in  der Symboltabelle nun auf 32 Bit verglichen und
nicht  mehr  mit  nur 24 Bit. Ausnahme: Das HiWord (Bits 16-31) wird
wenn  es  gleich  $FF  ist, auf $FFFF erweitert. Dies ist bei Short-
Adreßierung auf den I/O-Bereich sinnvoll.
- XBRA-ID "BUG1" für alle benutzten Vektoren.
Sonstige Programme:
- CALL.PRG, CALL.SRC : Anpassung an den Bugaboo V1.7.4
Der  Bugaboo V1.7.4 wird durch das alte CALL.PRG nicht mehr erkannt!
- umsortiert  und  neu geordnet. Dies war nötig, da das TOOL-Archiv so
groß  war,  daß  es  entpackt nichtmal mehr auf eine Diskette paßte.
Im TOOLS-Archiv sind nun nur noch 3 Ordner: PACKER, TOSPATCH und neu
dazugekommen ist: MIDIMAZE.2

Version 1.7.3:
TurboAss:
- Symbolsuche im Block stürzt nicht mehr ab, wenn das Symbol außerhalb
des Blockes definiert ist, aber im Block nicht vorkommt.

Version 1.7.2:
TurboAss:
- assembliert nun auch auf dem TT
- funktioniert auch in der Bildschirmauflösung TT-mittel
- kann Symboltabelle wieder an den Debugger übergeben (Fehler war seit
Version 1.7.1 drin)
- Wenn  man  ein  SRC-File  durch  Doppelklick  auf dem Desktop in den
TurboAss  geladen  hat, wurde der Filename stets auch an den Bugaboo
weitergereicht,  wenn  dieser z.B. nach der Assemblierung aufgerufen
wurde. Dies ist nun behoben! (Fehler  war seit ARGV-Commandline-Aus-
wertung durch den TurboAss drin)

Einige Änderungen vom TurboAss V1.26 zur Version V1.7.1:

ACHTUNG!!! Wichtige Änderungen im Debugger (siehe unten) !!!

Noch  ein  paar  in  der  Version  V1.70  nicht vorhandene, aber in der
Anleitung aber schon beschriebene, Features:

-lokale Symbole sind immer noch NICHT implementiert
-PC-relative  Optimierungen über Segmentgrenzen können immer noch NICHT
wieder in absolute Adressierungen zurückgewandelt werden
-Absolut-Long  kann  immer  noch  NICHT  automatisch nach Absolut-Short
optimiert werden
-Absolut-Short  kann  immer  noch  NICHT  automatisch nach Absolut-Long
zurückgewandelt werden


Allgemeines:
-Der  TurboAss und Bugaboo sollten auf ALLEN ST bzw. STE funktionieren.
Lediglich  eine  Anpassung an den TT läßt noch auf sich warten, da ich
noch  keinen  TT  habe.  Der Bugaboo in der Version V1.26 funktioniert
nicht auf Rechnern mit IMP-MMU. Der Fehler ist ebenfalls raus.
-Der  Debugger  unterstützt jetzt OverScan, d.h. er arbeitet zwar immer
noch  auf dem kleinen Bildschirm, kann aber auf den OverScan-Modus um-
schalten. Der TurboAss nutzt nun auch eine erhöhte Auflösung, z.B. von
OverScan, Maxon-MGE (s/w-Modus), Atari-Großbildschirm.
-Ich  habe  eine  neue  Versionsnummern-Zählung  eingeführt, also nicht
verwirren  lassen:  V1.7.0  steht  für Version 1, 7.Erweitung im Funk-
tionsumfang  und 0.Bugfix der 7.Erweiterung. Wen diese Versionsnummer-
ierung  an  Apple erinnert, der hat recht (aber nicht weitersagen...).
Ich kann nun die Versionen etwas genauer auseinander halten.

Erweiterungen des Assemblers:
-ASCII-Laden ist nun etwa 1.5 bis 4 (!) mal schneller.
-Bei ADDQ bzw. SUBQ ist kein # mehr nötig. Der Assembler ergänzt es nun
automatisch (wie bei MOVEQ und TRAP auch).
-Wenn  man  mit SHIFT-F2 die Accessory-Leiste aufgerufen hat, kommt man
mit UNDO oder ESC wieder zurück zum Assembler.
-Mit  dem  Pseudo-Opcode  BREAKPT  'String'  kann  man einen speziellen
Breakpoint   bereits  im  Assembler  einsetzen.  Der  Unterschied  zur
ILLEGAL-Directive  ist der anzugebende String. Dieser String wird beim
Erreichen  des  Breakpoints  vom  Debugger  nämlich  als  Befehlszeile
angesehen,  d.h. der String wird vom Debugger sofort ausgeführt. Somit
kann  man  sich  beim  Erreichen  der Directive z.B. automatisch einen
Speicherdump  o.ä.  ausgeben  lassen.  Der  String  darf sogar mehrere
Befehle  enthalten,  welche  mit  ':'  zu trennen sind (':' entspricht
somit  RETURN,  wenn man selbst tippt). Folgt dem ':' noch ein '-', so
wird  der  Befehl  nicht ausgegeben. Ein abschließendes ':' ist jedoch
nicht nötig.

Beispiel: BREAKPT '"Speicherüberlauf":-M ^A0#4:L PC#4'

Der   Text  'Speicherüberlauf'  wird  bei  Erreichen  des  Breakpoints
ausgegeben.  Dann  werden 4 Zeilen ab A0 als Memorydump ausgegeben. Ab
Abschluß  werden  noch  4  Zeilen  ab  PC  (der automatisch hinter die
Directive gesetzt wird) gelistet.
-Beim  Laden von ASCII-Sourcetexten (mit F8) bzw. beim Zuladen wird nun
die  Länge  der  Datei in kb, sowie die schon gelesenen kb ausgegeben.
Dies  ermöglicht  endlich  ein  Abschätzen  der  Ladezeit  bei  großen
Dateien.
-Symbol  ersetzen  (Ctrl-E)  hat  nun eine weiter SEHR (!!!) praktische
Möglichkeit  ganze Symbolgruppen umzubenennen. Jeder, der schon einmal
ein  reassembliertes Programm dokumentiert hat, kennt das Problem: Man
hat ein Unterprogramm (nennen wir es "draw_shape") mit etwa 30 Labeln.
öblich   ist   wohl  die  Bezeichnung  der  Label  mit  "draw_shape1",
"draw_shape2", etc. statt der vorgegebenen Bezeichnung "Lxxxx" o.ä. Ab
sofort  ist  dies  kein  Problem  mehr:  Das  Unterprogramm  als Block
markieren,  als  zu  suchendendes  Symbol  "~"  eingeben  und  als  zu
ersetzendes Symbol (in unserem Beispiel) "draw_shape". Nun OK drücken.
Das  erste  Symbol  im  Block heißt nun "draw_shape"; die Folgesymbole
sind  aufsteigend  numeriert.  Diese Funktion nennt sich "Umbennen von
Symbolen",   d.h.   wenn   ein   Symbol  zweimal  existiert  (doppelte
Deklaration), wird es, obwohl es sich nicht mehr im Block befindet, an
beiden  Stellen  umbenannt (denn intern es es ja dasselbe Symbol). Wer
dies  Vermeiden will, kann nur zu "Symbol ersetzen" übergehen und dort
im Block ersetzen.
-Wieder  habe  ich mich dazu herabgelassen einige weitere Optimierungen
zu  implementieren.  Diesmal  bringen  die  Optimierungen  zwar keinen
Speicherplatz,  dafür  werden pro Opcode 4 Takte eingespart. Es werden
Folgende Befehle optimiert:
CLR.L Dx      in MOVEQ #0,Dx
LSL.x #1,Dx   in ADD.x Dx,Dx  (ACHTUNG: V-FLAG WIRD VERÄNDERT!)
ASL.x #1,Dx   in ADD.x Dx,Dx
ROXL.x #1,Dx  in ADDX.x Dx,Dx
ADDA.W #xx,Ay in LEA xx(Ay),Ay
Die   Optimierungen   können   mit  CTRL-O  ausgeführt  werden  (siehe
Menüeintrag "Assembler" und dort unter "Optimierungen").
-Der  Assembler  kennt  nun  sämtliche  Toolbox  und  OS-Traps des Mac.
Inklusive  der  evtl.  Parameter.  Da  wohl  die wenigsten einen Apple
Macintosh haben, profitieren wohl lediglich Sören und ich davon...
-Die  HELP-Taste  zum Einklappen von PARTS funktioniert nun anders. Man
erinnert sich: PART in eine Zeile, ENDPART irgendwo dahinter. Wenn man
nun auf dem PART stand und HELP gedrückt hat, dann wurde der Textblock
eingeklappt,  bzw.  mit CTRL-HELP auch alle folgenden Blöcke. Nun wird
HELP folgendermaßen behandelt: HELP sucht nun ab der Cursorzeile einen
PART  (aufwärts!),  wird  ein  PART gefunden, so wird der Block einge-
klappt.  Man erspart sich also das Suchen von der PART-Directive. Beim
Ausklappen  von  einem PART wird die Zeile mit dem Part nun auch auto-
matisch auf dem Screen (vertikal :-) zentriert.
-Mit  CTRL-SHIFT-U werden unbenutzte Symbole entfernt. Dies ist für die
Leute  praktisch,  welche die List-Ausgabe in eine Datei umlenken, mit
einem Texteditor nachbearbeiten und nun in den Assembler laden. CTRL-U
markiert  weiterhin  alle unbenutzen Symbole als Warnungen, welche man
ja mit ALT-W an/ausschalten kann.
-Der TurboAss kennt jetzt auch die ARGV Parameterübergabe.


Erweiterungen des Debuggers:
-Einige neue Tastenkombinationen (ähnlich dem MonST2):
CTRL-Y : F1 - aktuellen Befehl tracen
CTRL-S : F5 - aktuellen Befehl überspringen
CTRL-A : F2 - Breakpoint hinter den aktuellen Befehl + GO (!)
-Wenn  der  Debugger  die  Datei  "BUGABOO.SYM"  findet  (dort  wo auch
"BUGABOO.INF"  gesucht  wird),  wird diese Datei geladen (ach nee) und
der Disassembler wird alle absolut short bzw. long Adressierungen über
diese  Tabelle  laufen  lassen.  Soll heißen, wenn in der Tabelle z.B.
_sysbase  =  $4f2  steht,  wird  der  Disassembler bei allen Befehlen,
welche  auf diese Adresse mit obigen Adressierungsarten zugreifen, die
Adresse  durch den Symbolnamen "_sysbase" ersetzen. Eine "BUGABOO.SYM"
Datei  befindet  sich  (mit Sourcetext) bereits im LIBRARY-Ordner. Die
SYM-Dateien lassen sich mit F1 erzeugen (siehe Anleitung).
-Ich habe vergessen zu erwähnen, daß man ohne den Debugger zu verlassen
nun  einen Blick in den Sourcecode werfen kann, wenn man vom Assembler
aus  in  den  Debugger  gesprungen  ist.  Also:  wenn man irgend- wann
während  des  Debuggens  nicht  mehr  weiß  wo  man sich im Source be-
findet;  einfach  F6  drücken.  Dann kann man die aktuelle Position im
Sourcecode  sehen.  Ändern  kann  man  da natürlich nix. Noch was: Der
Blick  in den Sourcecode kostet KEINEN (!) Speicherplatz, nicht einmal
die  Symboltabelle  ist nötig, da der Assembler die Adressen umrechnen
kann.  Die  Adressen  am  linken  Rand sind übrigens alle gleich, dies
liegt  daran,  daß  Sören  und  ich noch keine Muße gefunden haben den
Sourcecode-Teil  auch  nur  irgendwie  zu  optimieren (Wenn der Source
länger  als  10000  Zeilen  ist, wird's ziemlich langsam). Aber besser
langsam  und unflexibel, als gar nix. (P.S. Welcher Assembler-Debugger
hat schon einen solchen Debugger?)
-Bei  Bedingungen der Befehle: Scc, Bcc und DBcc ändert sich der "Ø" am
Zeilenanfang  in  ein  "", wenn die Bedingung erfüllt ist! Allerdings
nur am aktuellen PC.

ACHTUNG! NEUHEITEN IM DEBUGGER:
-Sämtliche  Filenamen  und Pfade (z.B. LOAD, DIR, etc.) MöSSEN jetzt in
Anführungszeichen  (") eigeschlossen werden. Dies ist zwar lästig, ist
aber durch eine Umstellung der internen Strukturen nötig geworden.
-Bisher  konnte  man ja dem Debugger in der Commandline einen Filenamen
oder  einen  Befehl übergeben (mit "@" davor). Dies kann man nun auch,
wenn man mit dem CALL.PRG den residenten Debugger aufruft.
-Man  kann  nun soviele Befehle pro Zeile angeben, wie nötig. Dazu sind
die  Befehle durch einen ":" zu trennen (deswegen muß man die Pfade in
Anführungszeichen angeben).
-Auch  in  der  oben erwähnten Commandline kann man nun mehrere Befehle
angeben.  Zu  beachten  ist  auch,  daß  bei der BREAKPT-Directive des
Assemblers  nun  auch Doppelpunkte, anstellen von "|" zur Trennung der
Befehle verwandt werden müssen.
-Das  Scrolling  im  Debugger verhält sich etwas anders als vorher. Das
"ruhige"  Scrolling  ohne  Flackern  der  untersten  Zeile  mußte dran
glauben (an was, kommt später).
-Auf  allgemeinen  Wunsch  hin, funktioniert: DIR ".." auch ohne "\" am
Ende  wieder  (für Unwissende, damit kommt man ein Verzeichnis zurück,
d.h. eine Ordnerebene nach oben).
-Wenn   bis   hierher   irgendwelche  Probleme,  Ungereimtheiten,  etc.
auftreten, bitte sofort bei mir melden!
-Man  kann  nun  mit "#load "Filename.Bug" " eine ASCII-Datei einlesen.
Was  das soll? Nun, die Datei kann beliebig Befehle enthalten. Zeilen,
welche mit einem "%" anfangen werden ignoriert. Mal sehen, was sich in
Zukunft bei den Batch-Dateien ergibt (ich bitte um Vorschläge!).
Achtung: Die  Befehle  DIR,  FOPEN,  FCLOSE  und  FORMAT sind in einer
        Batch-Datei nicht möglich.
-Der  KEY-Befehl  wurde  ersatzlos gestrichen. Da die Tastaturmakros im
Debugger diesen überflüssig machen.
-Neue Variablen im Debugger:
MIDI    :<>0  =>  Scancodes  über  MIDI werden ignoriert, sonst werden
        diese als Tastencodes interpretiert (für PC-Tastaturen)
CACHE   :Inhalt des CACR-Registers bei 68020 oder höher
MEMCHECK:<>0  =>  Speichertest  entfällt.  Ein  Dump  würde dann statt
        "--"-Zeichen einfachen einen Busfehler ergeben.
ALL     :Setzt  alle Register (D0-A6) auf den gleichen Wert. Praktisch
        zum Löschen o.ä. (die Variable kann man natürlich nur setzen)
SYMFLAG :<>0  =>  interne Symboltabelle (BUGABOO.SYM) nicht benutzen
SYMTAB  :Zeiger auf die interne Symboltabelle (0=keine vorhanden)
-Vor  dem  Verlassen  des  Debuggers, wird getestet, ob an Adresse $40C
eine  gültige  Adresse steht. Wenn dem so ist, springt der Bugaboo den
Vektor  an.  Wofür das gut ist? Nun, so kann man noch auf die Schnelle
seine  Workstation  schließen  o.ä.  Man braucht nur ein Unterprogramm
einklinken, daß all solche Dinge tut. Damit kann man dann ein Programm
beliebig abbrechen (und wieder in den Assembler zurück), ohne daß beim
nächsten   Start   das  VDI  abstürzt  (weil  eine  Workstation  nicht
geschlossen wurde).
-Mit  dem  neuen  Befehl  COOKIE  kann  man sich das aktuelle CookieJar
ansehen  (wenn  vorhanden).  Damit  folge auch ich der Modeerscheinung
stets  jeden  Kleinkram in den Debugger einzubauen (zumal man sich das
CookieJar mit "m.l {5a0}.l" ausgeben lassen konnte).
-Ich  habe  noch  einige  Vorschläge von Thomas Waldmann berücksichtigt
(auch wenn in Deinem Brief das Gegenteil steht, Thomas):
.Wenn   man   die   (neue)   Variable  RING  auf  1  setzt,  wird  der
Ring-Indikator-IRQ  nicht  mehr  angeschaltet.  Das werden Modem-User
wohl zu schätzen wissen. Default: RING=0
.Die  Variable SAVEAREA ist jetzt auch unter dem Namen S zu erreichen.
Der lange Name hat mich auch schon immer gestört.
.Beim DIR-Befehl wird jetzt vor Programmen mit der Extension PRG, TOS,
TTP,  APP,  ACC,  PRX  und ACX automatisch LE als Default vorgegeben.
Auch  dies  sollte  wohl sinnvoll sein, da man Programme zum Debuggen
sowieso mit LE laden muß.
.Hat  eine  GEMDOS-, (X)BIOS-Funktion einen öbergabeparameter, welcher
ein  Langwort  ist,  wird das Langwort (wenn >0) als Zeiger aufgefaßt
und  der  String  auf  den  er  zeigt  ausgegeben  (maximal jedoch 32
Zeichen).  Damit kann man sofort sehen, welche Datei z.B. bei Fsfirst
gesucht wird. Leider kann man auch sehen, welchen Speicherblock (bzw.
welchen  Inhalt) man freigibt. Läßt sich leider nicht einfach ändern.
-Und wieder einige Vorschläge von Thomas Waldmann:
.Die nachgeladene Symboltabelle "BUGABOO.SYM" kann man nun auch selbst
nutzen. Man kann z.B. ?{.phystop}.l eintippen, um phystop auszulesen.
Der  Debugger  nutzt  jedoch weiterhin zuerst die Symbole der Tabelle
des  nachgeladenen  Programms.  Wenn  dort  das Symbol nicht gefunden
wurde, wird in "BUGABOO.SYM" gesucht.
-Wenn  man  OverScan  im  Debugger nutzen will, muß man zuerst die neue
Variable  OVERSCAN auf 1 setzen und die Einstellungen sichern. Ab dann
erkennt  der  Debugger  OverScan  beim Umschalten. Diese Erkennung hat
aber  einen Nachteil: Der Bildschirm flackert beim Tracen ("wie Sau").
Dies  liegt  daran,  daß zur Erkennung vom aktivierten OverScan min. 2
VBLs  gebraucht  werden und somit die Umschaltung der Bildschirmseiten
auffällt.  Wenn  man  als OverScan-User die Variable auf 0 setzt, kann
man  den Debugger nur in normalen Modus benutzen. Mit dem neuen Befehl
OVERSCAN  kann  man  den  User-Screen  zwischen normaler Auflösung und
OverScan Auflösung umschalten. Dies wird mit dem entsprechenden XBIOS-
Befehl  aus  dem  OverScan Treiber getan. Somit wird also auch das GEM
umgeschaltet.
Halt,  halt, halt: Das mit dem Flackern gibt's nicht mehr! Es ist doch
zu  lästig. Dafür merkt der Debugger allerdings das Umschalten von den
Auflösungen  nicht mehr. Da sowas aber nur selten getraced werden muß,
kann man (so glaube ich (und auch Karsten Isakovic)) darauf verzichten
-Die  Variable  REZ  (und  andere, die mit dem Bildschirm zu tun haben)
sind erstmal ersatzlos entfallen.


Sonstiges:
-Andreas  Alich  hat uns freundlicherweise ein Programm names RSC2S zur
Verfügung  gestellt.  Dieses Programm ermöglicht es RSC-Dateien direkt
in den Assemblerquelltext einzubinden. Näheres im RSC2S-Ordner.


        Markus Fritze
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